Buchrezension: Die Kunst vegan zu backen

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© Kosmos Verlag

»Die Kunst vegan zu backen« lautet der vielversprechende Titel des neuen Kochbuchs von Back-Pionier Axel Meyer. Bereits 1979 veröffentlichte er sein erstes Werk »Die Kunst des Backens«, das bald in vielen Bioläden zum Klassiker avancierte. Mit seinem neuen Buch legt er nun einen Rundum-Ratgeber für vegane Backwaren nach.

Mit seiner persönlichen Geschichte beginnend erklärt der Autor zunächst, wie er zum Backen kam, warum Brote und andere Backwaren am besten mit vollwertigen Bio-Zutaten gelingen und weshalb selbst Gebackenes einfach am leckersten schmeckt. Überblicke zu den unterschiedliche Getreidesorten und die richtige Technik zum Kneten des Teigs runden die Einführung ab.

Im ganzen Buch verteilt finden sich immer wieder Doppelseiten zu den unterschiedlichen Produktkategorien, die beim Backen verwendet werden: So erklärt der Autor die verschiedenen Gewürze und Aromen für süße und salzige Teige und führt auch in weitere Zutaten wie Nüsse, Öle und Süßungsmittel – wie z. B. verschiedene Zuckerarten und Sirup – ein. Zum Kursteil des Buches gehört auch, wie man einen Sauerteig selbst ansetzt und die besonderen Zutaten der veganen Küche verwendet. Gerade diese Erläuterungen helfen dem Leser, sich im Bereich des vollwertigen, veganen Backens zurechtzufinden und selbst loszulegen.

Die Kunst vegan zu backen_Früchtebrötchen_s_breit
© Kosmos Verlag

Die über 80 Rezepte des Buchs sind in verschiedene Bereiche gegliedert: Die Brötchen-Rezepte reichen vom klassischen Grundrezept über Pistazienstangen bis hin zu britischen Scones und Früchtebrötchen mit Feigen und Datteln, leichte Brote wie Ciabatta und Knäckebrot grenzen sich von den klassischen Vollkornbroten mit Hefe oder Sauerteig ab. Eine weitere Rubrik ist »Pizza, Flammkuchen & Co.«, unter der nicht nur diese Klassiker in einer veganen und vollwertigen Version vertreten sind, sondern auch Abwandlungen wie Pizzabrot, Quiche, Grissini und Focaccia. Auch die süßen Backwaren kommen nicht zu kurz: Käsekuchen und Linzer Torte werden pflanzlich neu interpretiert und die klassischen Krapfen kommen bei Meyer in einer Dinkel-Ausgabe daher. Ideen für Cookies und Muffins, u. a. Zitronentaler mit Maismehl, Nussecken und Weihnachtsplätzchen runden die Rezepte ab.

Zu jedem Rezept gibt es ein großes Farbfoto. Die Zutaten sind überwiegend leicht erhältlich, besondere Mehle wie das in manchen Rezepten verwendete Kamut- und Urkornmehl sind in den meisten Bioläden oder online zu erstehen.

Insgesamt ist das Backbuch mit seiner persönlichen Note, den anschaulichen Erläuterungen zu Techniken und Zutaten sowie den ausführlichen Rezepten eine gelungene Anleitung für jeden, der sich dem gesunden, vollwertigen und pflanzlichen Backen widmen möchten.


Das Buch ist im September 2014 beim Kosmos Verlag erschienen und hier erhältlich. Diese Buchbesprechung spiegelt unsere eigene Meinung wider. Wir danken dem Kosmos Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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